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Gesamtpreisangabe für ausgestellte Möbelstücke



In den Geschäftsräumen eines Möbelhauses müssen die ausgestellten Möbelstücke mit dem Gesamtpreis für das Ausstellungsstück ausgezeichnet werden. Die Angabe eines Teilpreises genügt nach Auffassung des Oberlandesgerichts Hamm auch dann nicht, wenn der Kunde auf der Rückseite des Preisschildes weitere Informationen erhält, mit denen er den Gesamtpreis errechnen kann. Das Möbelhaus verstößt damit gegen die aus § 1 Abs. 1 S. 1 PAngV (Preisangabenverordnung) folgende Verpflichtung zur Angabe des Gesamtpreises beim Anbieten von Waren.

Urteil des OLG Hamm vom 21.03.2017
4 U 166/16
Pressemitteilung des OLG Hamm