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Folgen einer einvernehmlichen Bauvertragsbeendigung



Im Falle der einvernehmlichen Vertragsbeendigung richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Verg├╝tung nach ┬ž 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2002), sofern die Parteien keine anderweitige Vereinbarung ├╝ber die Folgen der Vertragsbeendigung getroffen haben.

Eine Anpassung der vereinbarten Verg├╝tung nach ┬ž 2 Nr. 3 VOB/B (2002) kommt nach Auffassung des Bundesgerichtshofs nur in Betracht, wenn es ohne Eingriff in den urspr├╝nglichen Leistungsbestand zu einer reinen Mengen├Ąnderung bei den Vorders├Ątzen der bei Vertragsschluss festgelegten Leistungen kommt.

Urteil des BGH vom 26.04.2018
VII ZR 82/17
jurisPR-PrivBauR 8/2018 Anm. 4