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Kein Firmenwagen bei "Minijob" im Ehegattenbetrieb



Voraussetzung fĂŒr die steuerliche Anerkennung eines Vertrags zwischen Arbeitgeber und nahen Angehörigen ist, dass der Vertrag bĂŒrgerlich-rechtlich wirksam geschlossen ist und darĂŒber hinaus sowohl die Gestaltung als auch die DurchfĂŒhrung des Vereinbarten dem zwischen Fremden Üblichen entspricht (sogenannter Fremdvergleich).

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Überlassung eines Firmen-Pkws zur uneingeschrĂ€nkten Privatnutzung ohne Selbstbeteiligung bei einem "Minijob"-BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnis unter Ehegatten einem Fremdvergleich nicht standhĂ€lt und der Arbeitsvertrag daher steuerlich nicht anzuerkennen ist.

Urteile des BFH vom 10.10.2018
X R 44/17 und X R 45/17
DB 2019, 464