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Anforderungen an Fallschutz bei Klettergerüsten auf Spielplätzen



Eine Kommune kann bei dem Unfall eines 8-jährigen Kindes, das auf einem öffentlichen Spielplatz von einem "Hangelgerüst" gestürzt ist, nicht haftbar gemacht werden, wenn ein ausreichender Fallschutz vorhanden war. Das Landgericht Koblenz hält bei einer Fallhöhe von hier 2,40 m einen Fallschutz in Form von Sand oder Ähnlichem von mindestens 30 cm Tiefe für ausreichend, der hier gegeben war.

Urteil des LG Koblenz vom 17.01.2019
1 O 135/18
Pressemitteilung des LG Koblenz